• Zeitzeugengespräch mit Überlebenden des Holocaust

          • Am Dienstag, den 23.11.2021, durften wir, die Klasse VK2, an einem Zeitzeugengespräch mit zwei weit über 80-jährigen Überlebenden des Holocaust teilnehmen. Ursprünglich sollte uns eine Zeitzeugin persönlich in unserer Schule besuchen. Jedoch machte uns der hohe Inzidenzwert einen Strich durch die Rechnung und wir mussten auf eine Videokonferenz in unserem Klassenzimmer ausweichen. Dafür durften wir nicht nur eine Zeitzeugin kennenlernen, sondern zwei, dies war natürlich noch spannender, da wir zwei starke Frauen mit demselben Schicksal, jedoch mit so unterschiedlichen Geschichten kennenlernen durften. An diesem Ereignis wollen wir euch natürlich teilhaben lassen und euch diese bewegenden Geschichten etwas näherbringen.

            Zuerst durften wir Eva Weyl kennenlernen.

            Eva Weyl wurde 1935 im holländischen Arnheim geboren und kommt aus einer jüdischen Familie. Nach der Besetzung durch die deutsche Wehrmacht im Mai 1940 wurde in Westerbork ein bereits existierendes Flüchtlingslager in ein KZ-Durchgangslager für Jüdinnen und Juden umfunktioniert. In dieses Lager wurde Eva mit ihren Eltern Ende Januar 1942 deportiert. Mehr als neunzig Eisenbahntransporte mit Jüdinnen und Juden sowie Sinti und Roma gingen von Westerbork aus nach Theresienstadt und Bergen-Belsen sowie in die Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau und Sobibor. Von den 107.000 Frauen, Männern und Kindern, die von Westerbork aus deportiert wurden, überlebten nur etwa fünftausend. Eva Weyl und ihre Eltern entgingen mit viel Glück der Vernichtung. Detailliert beschreibt die Zeitzeugin die perfide Scheinwelt des Lagers. Mit Lügen und Beschwichtigungsmethoden versuchte die Lagerleitung, die zu Tode Geweihten in Sicherheit zu wiegen, um Widerstand zu verhindern. Frau Weyl tritt unter anderem mit der Enkeltochter des ehemaligen KZ-Lagerkommandanten von Westerbork auf. Wie viele andere Holocaust-Überlebende ist auch sie der Meinung, dass die junge Generation keine Schuld für die Verbrechen ihrer Vorfahren hat, jedoch die Verantwortung hat, die Vergangenheit zu kennen, um so an einer besseren Zukunft zu arbeiten.

            Danach erzählte uns Eva Franz ihre bewegende Geschichte. Als Kind überlebte sie Auschwitz-Birkenau, Ravensbrück und Bergen-Belsen.

            Eva Franz (geb. Christ) wurde 1940 in Gablonz an der Neiße (Tschechien) geboren. Sie ist eine Sintiza. Als sie zweieinhalb Jahre alt war, wurde sie gemeinsam mit ihrer Familie in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert. Dort wurde ihr die Häftlingsnummer 4167 in den linken Unterarm eintätowiert. Frau Franz trägt die Nummer bis heute. Ihre Schwester kam in Auschwitz ums Leben, ebenso die Großeltern mütterlicherseits sowie ihre Mutter, die vor der Befreiung starb. Gegen Kriegsende wurde Eva in das Frauen-KZ Ravensbrück und in das KZ Bergen-Belsen deportiert. In letzter Minute fand der Vater, der in der Naziideologie eine „arische“ Mutter hatte, sein Kind und brachte es zur Großmutter nach Fulda. Eva sollte von Belsen aus zur Adoption ins Ausland verbracht werden.

            Das Zeitzeugengespräch war für uns eine sehr emotionale und lehrreiche Erfahrung. Es ist wichtig, dass die junge Generation darüber informiert wird und weiß, wie grausam die Verfolgung und Vernichtung von Minderheiten damals war. Wir dürfen nicht vergessen, was für ein Glück wir heutzutage haben. Wir müssen diese Geschichten für immer an die Generationen nach uns weitergeben, damit so etwas nie wieder passiert.

            Maxime und Letizia, Klasse VK2

             

          • 3. Platz im bundesweiten Wettbewerb "Coronamachtkreativ"

          • Gratulation an die Klasse R9 unserer Mittelschule  

            Gratulation zum 3. Platz im bundesweiten Wettbewerb „Coronamachtkreativ 2021“

            Gratulation zu Euerem großartigen Graffiti-Projekt „Respekt“

            Gratulation an jmd (jugendmigrationsdienste) und Marzena Jurczyk vom SKF

            Gratulation an den Klassenlehrer Ben Göricke

             

             

          • "Lesen ist Fernsehen im Kopf!"

          • Alle Jahre wieder kommt unser 3. Bürgermeister Wolfgang Metzner an die Hugo-von-Trimbergschule zum "Vorlesetag". Dann bringt er immer ein interessantes Taschenbuch für die SuS mit. Dieses Jahr sogar 2 Bücher, welche er am Ende der Veranstaltung den beiden Klassen 6a und 6b für die Klassenbücherei schenkte. Herr Metzner konnte wieder durch seinen ungezwungenen und kurzweiligen Lesevortrag alle Anwesenden begeistern. Man merkt ihm jedes Mal an, dass er diese Lesestunde selbst richtig genießt. Wir freuen uns somit schon auf den Vorlesetag 2022! Herzlichen Dank lieber H. Metzner und bis zum nächsten Mal!   

          • Mit Schwung in den neuen Schultag!

          • 07.15. - 07.45 Uhr: Frühstückszeit an der Trimbergschule. Die Frühstückslotsinnen haben bereits das Buffet vorbereitet. Kostenloses Frühstück für Schüler der 1. - 6. Klasse im Hugo`s Schülercafe. Einem gelungenen Start in den neuen Schultag steht nichts mehr im Wege! (Anmeldung bei der Schulleitung) 

          • Das Halli - Galli - Team 21/22 unserer OGS

          • Die offene Ganztagesschule der Grundschule betreut in diesem Schuljahr 39 Kinder in zwei Gruppen.  

            von links nach rechts: Agnes Arnoldo (Leitung)  - Alina, Merve, Christina, Sinah, Dominik

        • Berufsmesse Handwerk
          • Berufsmesse Handwerk

          • In diesem Jahr wird die Berufsmesse wieder in Präsenz durchgeführt!

            Damit haben die Schülerinnen und Schülern wieder eine direkte Möglichkeit, das Handwerk in all seinen Facetten kennenzulernen und sich über die vielfältigen Karrieremöglichkeiten von der Ausbildung bis zum Trialen Studium zu informieren – praxisnah und komprimiert.

            Die Berufsmesse des Handwerks findet in diesem Jahr statt am

            Samstag, 23.10.2021, 9:00 – 15:00 Uhr
            im
            Berufsbildungs- und Technologiezentrum in Bamberg

            Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Elternbrief:

            2021_Elternbrief_Berufsmesse_Bamberg.pdf

          • Beginn des Lesepaten - Projekts der Klassen 4 & VK1

          • Am 17. September war Startschuss für eine neue Runde Lesepaten-Projekt.

            Alle Schülerinnen und Schüler der Klasse VK1 machten mit den Viertklässlern beim Spiel-Dating am Kennenlerntag in der Aula in Gruppen kleine Spiele wie Memory, Uno, Zwergenhüpfen oder Mini-Kicker, um sich besser kennenzulernen.

            Danach durften die Patenkinder aus der Grundschule sich ihren Lesepaten oder ihre Lesepatin aussuchen. Mit ihm oder ihr werden sie jetzt ein Schuljahr lang einmal in der Woche gemeinsam üben, um sich beim Lesen zu verbessern.

            Das freut nicht nur die Kleinen sehr, sondern auch die VK1, denn einem Kleinen zu helfen bedeutet den Schülerinnen und Schülern der VK1 viel, da die Lehrkräfte uns so eine große Verantwortung übertragen. "Ich habe mich ein bisschen gefühlt wie ein Lehrer oder Elternteil."

            "Wir finden es eine richtig gute Idee, die Kleinen zu unterstützen. Wir Großen lernen dabei einen besseren Umgang mit Kindern und die Kleinen holen nach, was wegen der Coronazeit fehlt."

            "Es hat uns gut gefallen, denn die Grundschüler waren sehr aufmerksam und haben gut mitgespielt. Es war sehr spaßig, die Kinder kennenzulernen und gemeinsam Spiele zu spielen. Ich freue mich schon, jedes Mal mit den Kleinen zu lesen."

          • OGS der Trimbergschule gewinnt Sonderpreis

          • Bei dem Malkreide-Wettbewerb (Aktion der VR Bank Bamberg, der Volksbank Forchheim und der Stadt Bamberg) hat die OGS der Trimbergschule einen Sonderpreis gewonnen. Die Kinder hatten viele Kunstwerke auf dem Pausenhof gemalt und eingeschickt. Die Jury war offensichtlich sehr angetan von dem Gesamtprojekt der offenen Ganztagsschule. Am 14.09.2021 überreichte der Vorstandsvorsitzende Gregor Scheller der OGS-Leitung Frau Arnoldo den Sonderpreis. Dieser bestand unter anderem in einem gemeinsamen Eisessen in der Fußgängerzone. Herzlichen Glückwunsch! 

          • "Endlich Schule" - ABC-Schützen freuten sich auf ihren 1. Schultag!

          • Nachdem die ABC-Schützen einen Coronatest nachweisen konnten oder sich unter Anleitung der Jugendsozialarbeiterin selbst testeten, konnte die Begrüßung durch Schulleitung, Klassenleitung und einem Lied der Schüler* der 4. Klasse beginnen. Dann endlich durften die Kinder in die Schule und in ihr Klassenzimmer. Karl berichtete: "Ich durfte eine Schultüte in meinem ersten Heft ausmalen. Das war cool!"